Auf seinem neuen Album „Ideal Man“ arbeitete Andrew Combs mit dem Produzenten/Engineer Sam Cohen (Kevin Morby, Benjamin Booker) zusammen, um einen raueren, direkteren Sound zu kreieren. Die Aufnahmen fanden in Cohens Brooklyn-Studio statt, mit kompakten Arrangements, die von straffen, elastischen Grooves angetrieben werden. Während Combs im klassischen Laurel Canyon-Stil der 70er Jahre am besten als Singer/Songwriter bekannt ist, zeigt er hier die wahre Vielseitigkeit seiner Arbeit und stellt die akustischen Klängen oft zugunsten von atmosphärischen Synthesizern und verzerrten E-Gitarren in den Hintergrund. Combs arbeitete auf dem Album mit einigen seiner Lieblings-Songschreibern zusammen, darunter Dylan LeBlanc, Jeff Trott, Joe Henry und Kenny Childers, aber die Geschichten, die er hier erzählt, sind tief persönlich und bemerkenswert verletzlich.
Ein Gefühl von Gefahr und Gewalt liegt dem gesamten Longplayer zugrunde, ebenso wie er es in Amerika aktuell empfindet, aber es dient nur dazu, die Momente der Schönheit und Verbindung miteinander hier umso ergreifender zu gestalten. Das Leben ist kurz und die Uhr tickt. Andrew Combs hat nicht vor, eine Sekunde zu verschwenden.
