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The Dead South veröffentlichen nach „Diamond Ring“ mit „Alabama People“ den nächsten Song aus ihrem neuen Album „Sugar & Joy“

Das Album erscheint am 11. Oktober und im März/April 2020 gibt es die Kanadier dann auch wieder live zu sehen!

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27.03. Hamburg – Docks
01.04. Berlin – Columbia Halle
02.04. Hannover – Capitol
03.04. Leipzig – Werk 2
05.04. Wien – Gasometer
07.04. Zürich – Volkshaus
08.04. München – Tonhalle
09.04. Frankfurt – Batschkapp
11.04. Köln – E-Werk

Eine Rockband ohne Drummer, eine Bluegrass-Band ohne Geiger!
Für die vier Gentlemen ​THE DEAD SOUTH aus Regina, Saskatchewan spielt es keine Rolle, was sie für Instrumente spielen, sondern wie sie ihre Instrumente spielen. Ihre Kombination aus Cello, Mandoline, Gitarre und Banjo hat alle Markenzeichen einer Band, die vergangene Zeiten beschwört, aber auch auf ihrem dritten Album ​„Sugar & Joy“ verstehen es THE DEAD SOUTH, moderne Elemente verschiedenster Stile in ihren Sound einzubinden, der sie doch so unverwechselbar macht.

Den Titel „Sugar & Joy“ hat die Band erneut einer Textzeile eines ihrer Songs entnommen und laut Eigenaussage diesmal von dem „weirdest song on the record“ – dem irgendwie „croonigen“ ​‚Fat Little Killer Boy’​. Überhaupt geht es bei ihnen um Gegensätze, die öfter die verrücktesten Dinge zusammenbringen und so thematisieren sie auf dem neuen Album u.a. widersprüchliche Moralitäten, brüchige Motivationen sowie das vermeintlich magische Denken eines Schwindlers, mit dem sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, wobei sie immer wieder auf die Pole Gewalt und vermeintliche Männlichkeit zurück kommen.

In der ersten Single ‚Diamond Ring’ ​wird der arme William, wer auch immer das ist, von einem Bräutigam, der seine Zukünftige beeindrucken möchte, beim Poker ausgeraubt, wie man auch dem Video zum Song entnehmen kann. Natürlich geht das schief, denn mit Geld kann man bekanntlich keine Liebe kaufen, aber immerhin einen Ring. Musikalisch galoppiert am Anfang das Cello und zusammen mit den tiefen Background-Gesängen, ohnehin eine Stärke der Band, entfaltet sich die düstere Dramatik, die dann eine noch dunklere Wendung zum Ende hin nimmt. Geschichten von Verzweiflung und falschen Entscheidungen erzählt in atemberaubendem Tempo und natürlich mit einer großen Prise schwarzen Humors.

„Sugar & Joy“ ist ihr erstes Album, das nicht in Regina geschrieben und aufgenommen wurde, sondern mit Hilfe von ​Jimmy Nutt im legendären ​Muscle Shoals entstand und ihr bisher kompaktestes, schrägstes und spannendstes Album ist. „They have an obvious dedication to what they are doing“, so Nutt. „They really encourage each other, which you don’t see a lot.“

Ein Bauhaus-Bluegrass-Stampfer mit in Moll gehaltener Mandoline wie ​‚Alabama People’ ​konnte natürlich nur in Muscle Shoals geschrieben werden. Mit Empathie und Angst haben THE DEAD SOUTH ihre Erfahrungen im nervenaufreibenden und schönen Süden kanalisiert und eine wahre Outsider-Hymne geschaffen.

THE DEAD SOUTH mögen vielleicht nichts für Bluegrass-Puristen sein und genau dafür haben sie den Song ​‚Blue Trash’ am Start, der auf einen traditionellen bluegrassigen Banjo-Riff baut und davon handelt, keine Bluegrass-Band zu sein… ‚Blue Trash’ ist ein Liebesbrief für alle Puristen, denn die Band kommt in friedlicher Absicht.

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