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Katherine Penfold veröffentlicht am 04. Oktober „Sweetest Thing“

Wenn man Katherine Penfold trifft, fallen einem zuerst die markanten Tattoos entlang ihrer Schultern und Arme auf, bevor das Gespräch zu ihrer Liebe zu Motorrädern, Holzarbeit und dem Skateboarden übergeht. Einen ganz anderen Eindruck bekommt man, wenn man die Musik der Künstlerin hört. Ihr Sound ist sinnlich-süß, die Stimme sanft, warm und dazu klassisch ausgebildet.

Dieser Kontrast entfaltet sich vollkommen in den 10 Tracks voller Funk, Soul und R&B ihres Debüt-Albums SWEETEST THING (Justin Time, Nettwerk).

„Ich habe viele Tattoos und mag Motorräder, aber meine Songs handeln von Liebe und Lebensfreude. Wenn man diese Extreme Seite an Seite betrachtet, sieht man, wer ich bin und wie ich fühle“, so die Sängerin. „Ich hatte eine coole, unkonventionelle Erziehung. Alles kommt bei mir von tiefstem Herzen, vor allem die Musik.“

Geboren in Nova Scotia in Kanada und aufgewachsen auf „einem Bauernhof in Manitoba, mitten in der Pampa und ohne Fernsehen“, fand sie früh zur Musik und entdeckte ihre Vorbilder in Powerhouse-Sängern wie Diana Ross, Aretha Franklin und James Brown.

Um ihrer Leidenschaft nachzugehen, schrieb sie sich an der Manitoba’s Brandon Universityfür klassisches Klavier und Jazz ein. In den nächsten Jahren verfeinerte sie ihre Technik, gewann den GROOVEFM Singer/Songwriter-Wettbewerb, trat Seite an Seite mit Hugh Laurie, Jeff Lorber, Brad Turner und Jodi Proznickin auf und spielte ausverkaufte Headline-Shows.

Zwischen einer Reihe eigenständiger Veröffentlichungen zog sie nach England. 2017 wurde sie auf eine – wie sich später herausstellte lebensverändernde – Hochzeit als Sängerin eingeladen. Der Hochzeitsplaner filmte den Auftritt, schickte ihn an Nettwerk und wenig später wurde Katherine von Justin Time Records, dem Montrealer Labelpartner von Nettwerk im Bereich Jazz, gesignt. „Das Leben verändert sich immer genau in dem Moment, in dem man es nicht erwartet.“,sagt Katherine lächelnd. „Wenn ich darüber nachdenke, ist es schon verrückt, wie es dazu kam.“

Mit dem Signing begann Katherine zu schreiben und aufzunehmen, was später zu SWEETEST THING wurde. Als sie gemeinsam mit Co-Producer David Sikula ins Studio ging, machte Katherine sich die entstehenden Inspirationen zu Nutze und kreierte ihren eigenen, lebendigen Stil.

„Ich habe mich hingesetzt und die Ideen zu Songs gemacht, die schon die ganze Zeit in mir loderten“,erklärt sie. „Soul, Funk und R&B haben mich schon, so lange ich mich erinnern kann, in den Bann gezogen. Jeder Song hat eine Geschichte und einen mächtigen Vibe.“

Diesen Vibe spürt man direkt auf der ersten Single des Albums, ein Cover von Roberta Flacks „Feel Like Makin‘ Love“. Mit verträumten Klavierklängen und pointierter Percussion bringt sie neues Leben in den Klassiker.

Den Song „Better” schrieb sie zusammen mit dem GRAMMY- ausgezeichneten Produzent Chin Injeti (Eminem, Drake). Mit verführerischem Groove gleitet sie von jazzigen Versen zu einem schallenden Refrain. „Ich habe Probleme mit Depressionen und Ängsten. Der Song ist für meinen Partner. Er findet immer einen Weg, damit ich mich besser fühle“, erklärt sie.

Für den verträumten Song „Far Away”hat sie sich Amber Navran von Moonchild ins Boot geholt. Der Song handelt vom „Herzschmerz in einer Fernbeziehung”, so die Sängerin. Händeklatschen und himmelshohen Gesang gibt es auf der Nummer „Unapologetic“, bei der Katherines beeindruckende Vocal Range zum Ausdruck kommt. „Es geht darum, aufzustehen und sich nicht mehr zu verstecken“, betont sie. „Es ist ein mächtiger Moment für mich..“.

Am Ende summieren sich all diese Momente zu SWEETEST THING. „Ich wollte ein Album voller Songs machen, die bei Einem etwas auslösen, egal was man gerade durchmacht. Ich fände es schön, wenn Leute sich in meiner Musik wiederfinden. Ich hoffe sie wissen, dass jemand ihnen zuhört und sie wahrnimmt.“

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