Was erwartet uns vom Gitarristen der Foo Fighters? Etwas komplett anderes, nämlich FolkRock. Wirklich, ja es ist wahr, Chris Shiflett spielt FolkRock. Aber bitte nicht abschrecken lassen. Hört euch alleine die erste Nummer Liar’s Word an. Es ist mehr Rock, als Folk. Auch wenn Chris immer wieder betont, dass es immer Folk ist, würde ich ihm bei diesem Lied wiedersprechen. Es ist ein absolut geiler FolkRock, den ich mir immer wieder antun werde. This OI’ World bewegt sich zwischen Folkrock und FolkBlues. Die geilen Gitarren Solos im Hintergrund stammen tatsächlich von Chris selber. Ziemlich viele der Aufnahmen sind auch vom Maestro selber. Geile Nummern, die man sich unbedingt relativ laut hören sollte, um die Kleinigkeiten wahr zu nehmen. Als Tipp: Hört euch die Drums ein bisschen genauer an. Eines der Lieder, das mich auch enorm bewegt hat, ist The Harnest Lessons. Es ist schon mehr Country als FolkRock, Die gleichen Muster, wie bei Country, der gleich Rhytmus, die gleichen Gesänge, aber Chris wäre nicht er selber, wenn er darin nicht einige geile Rock Solos auf seine Les Pauls Junior spielen würde. Es ist der Hammer.
Wenn wir uns die Platte weiter anhören, wird auf jeden Fall Fools’ Gold hervorstechen. Es ist eher der schwächere Song, den man auf dieser Platte finden wird. Ich frage mich bei solchen Stücken immer wieder: Wieso verzichtet ein Künstler nicht auf eines dieser Lieder, um das Niveau zu halten. Das Lied ist eher langweilig und passt mir gar nicht auf dieses ansonsten so starke Album. Wiederholung folgt in diesem Lied Wiederholung und danach folgt Wiederholung.
Naja, aber man soll nicht meckern, wenn man ein Lied weiter überspringt, trifft man sofort auf die für mich persönlich stärkste Nummer “I Thught you’d never Leave”. Es ist alles in einem Lied verbunden: Blues, FolkRock und Country. Nach ca. 50 Sekunden erwartet Gitarren Fans ein richtig geiles Solo von Chris. Es ist, als ob man beim Konzert dabei wäre und man sieht Ihn dieses Solo spielen. Unheimlich gerne würde ich diese Nummer live sehen. Danach folgt Werk Heart, das ist für mich schon purer Rock. Nicht nur die Gitarren, aber auch Bass und Drums bestätigen es. Es erinnert mich an die früheren Werke von Status Quo. Ein Hammer-Lied. Ich hoffe, dass Chris diese Nummer vielleicht bei den Foo Fighters ins Programm aufnehmen kann. Das wäre eine grandiose Abwechslung, wenn bei FF Chris den Gesang Part übernehmen würde und eine eigene Nummer spielet. Wäre schon stark. Eine der letzten Nummern ist Leaving Again, und da es Abschied heißt und ist, wird es langsamer, schon fast romantisch. Aber trotzdem rockig, die Bass Drums Kombi Chris Powell (drums) und Brian Allen ist unschlagbar. Auch wenn es schon fast eine Ballade ist, es tritt keine Langweile auf und auch diese Nummer wird für lange Zeit auf meiner dauerhafte Playlist ihren Platz finden.
Im Großen und ganzen kann man sagen: das Album ist mehr als gelungen! Es ist einfach der Hammer und ich bin ab sofort ein grßsen Fan von Chris‘ Solo Projekten. Ich hoffe nur, dass er auch Zeit findet in Deutschland oder Österreich eine Tournee bekannt zu geben. Ich hoffe es, weil einige dieser Nummer würde ich unheimlich gerne live hören.
