Erst Anfang des Jahres startete die 24-jährige Shirin David ihre Musik-Karriere mit dem Release ihrer ersten Solo-Single „Orbit“. Mit dem Song stellte die junge Sängerin direkt den Streaming-Rekord für das erfolgreichste Debüt-Wochenende einer deutschen Newcomerin aller Zeiten auf, während die Single außerdem Platz 5 in den Deutschen Top 100 Charts belegte.
Mit ihrer zweiten Veröffentlichung „Gib Ihm“ setzte die gebürtige Hamburgerin dem ganzen noch einen drauf und erreichte die Nummer 1 in den Offiziellen Deutschen Single-Charts. Der Song hielt sich mehrere Wochen lang an der Spitze der Charts und ist selbst jetzt, drei Monate nach Release, noch in den Top 40 zu finden. Mit ihrer darauf folgenden Single “ICE” legte Shirin es gezielt darauf an, ihr Publikum zu provozieren, was ihr mit Blick auf die Kommentarspalte des heiß diskutierten Musikvideos zu „ICE“ sichtlich gelungen ist.
Doch wer glaubt, dass Shirin dank dem Erfolg ihrer Rap-Singles auf Nummer sicher gehen möchte und an einem Genre festhält, liegt falsch: In der emotionalen Ballade „Fliegst du mit“ verarbeitet die 24-jährige Musikerin die komplizierte Beziehung zu ihrem Vater. Über den Song sagt sie, dass er die ganze Geschichte zusammengepackt: „Was passiert ist, was es mit mir gemacht hat und wie es mich verändert hat“. Sie erklärt, dass sie das Lied nicht nur aufgenommen hat, um ihre eigenen Gefühle zu ihrem Vater zu verarbeiten, sondern auch, um anderen jungen Mädchen, die ohne eine väterliche Figur aufgewachsen sind, ein Gefühl von Zugehörigkeit aber auch Hoffnung zu vermitteln. Der Song zeigt eine bisher unbekannte Seite der 24-jährigen, die nicht nur überrascht, sondern auch beeindruckt.
