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Charts der Woche: Schandmaul charten „Artus“ auf Platz 2

Das neue Studioalbum „ARTUS“ von Schandmaul chartet direkt auf Platz 2 der deutschen Albumcharts.

Die Münchner Band freut sich wahnsinnig über das Silbertreppchen der Charts und sagt: „die 2 hat uns schon immer Glück gebracht. Wir sind sehr froh wie gut und positiv unsere neuen Songs ankommen und die Fans weiter an unserer Seite stehen. Herrlich! Danke an alle, die uns unterstützt haben“.

Und bereits vor VÖ des Albums ging das dritte Video des Albums zum Song „Der Totengräber“ online und ist hier zu sehen

Ein wirklich sensationelles Video mit Schandmaul im Muppetslook J, großartige Idee.

„ARTUS“ ist Schandmaul total gelungen, quasi Schandmaul at it’s best. Die Band biegt jetzt in den Festivalsommer ein, bevor es im Herbst auf grosse Tournee geht.

Auf den ersten Blick haben Schandmaul ein Luxusproblem: Die Erwartungshaltung gegenüber ihrem neuen Studioalbum ARTUS ist hoch. Für dessen Vorläufer TRAUMTÄNZER (2011) und UNENDLICH (2014) gab es jeweils bereits Gold, während der direkte Vorgänger LEUCHTFEUER (2016) sich ebenfalls auf dem besten Weg zum Edelmetall befindet und erstmals in der Bandgeschichte auf den ersten Platz der deutschen Alben-Charts kletterte.

Doch bei genauerer Betrachtung gehen die Folklore-Rocker aus München auf ARTUS derart unbeschwert zur Sache, als ob keinerlei Druck auf ihren Schultern gelastet hätte. Dabei ist der grandiose Sound sowohl jahrelanger Erfahrung als auch der Produktion von Fabio Trentini geschuldet. „Wir haben für ‚Artus‘ erstmals mit dem Produzenten und Musiker Fabio Trentini (u.a. Guano Apes, Donots, H-Blockx) zusammengearbeitet, der uns mit seiner langjährigen Erfahrung gehörig frischen Wind in die Segel blies“, sagt Sänger und Hauptsongschreiber Thomas Lindner. „Mit ihm gemeinsam entwickelten wir eine für uns neue Arbeitsweise, indem wir Teams von Spezialisten bildeten, welche die einzelnen Produktions- und Aufnahmephasen mit ihrem ‚Know-how‘ begleiteten. Den Mix haben wir diesmal in die kompetenten Hände von Ronald Prent (u.a. Rammstein, Depeche Mode, Iron Maiden) gelegt, das Mastering übernahm die dreifache Grammy Gewinnerin Darcy Proper (u.a. R.E.M., Johnny Cash, Toto).“

„Musikalisch bekommt der Zuhörer grundsätzlich das, was er von uns erwartet, nämlich ‚Schandmaul‘, betont Thomas. „Das heißt: handgemachten Rock, der mit folkigen und mittelalterlichen Klangfarben unterschiedlichster Couleur versehen ist. Es gibt Dudelsäcke, allerlei Flöten, Drehleier und Geigen und vieles mehr zu hören. Des Weiteren bereitet es uns allerdings auch eine diebische Freude, unseren Horizont in Sachen Instrumentierung stetig zu erweitern. So lassen sich auch neue Saiten-, Blas-, Tasten- und Schlaginstrumente wie Cister, Laute, Oboe, Spinett und viele andere mehr auf unserem neuen Album entdecken. Unser Klanguniversum expandiert.“

Mit ARTUS demonstrieren Schandmaul einmal mehr ihr über die vielen Jahre organisch gewachsenes Können. Dabei hilft vermutlich auch der ungewöhnliche Umstand, dass der Kern der Band noch immer aus seinen Gründungsmusikern besteht, zu denen Sänger Thomas Lindner, Birgit Muggenthaler-Schmack als Spezialistin für alte Blasinstrumente, Saitenmann Martin Christoph „Ducky“ Duckstein und Stefan Brunner am Schlagzeug zählen. Doch selbst „Neuzugang“ Matthias „Hiasl“ Richter am Bass ist schon seit dem Jahr 2002 mit von der Partie. Einzig Violinistin Saskia Forkert trat erst im Jahr 2018 die Nachfolge von Gründungsmitglied Anna Katharina Kränzlein an, nachdem die Band sich ein Jahr lang mit befreundeten Gastmusikern wie Ally Storch (Subway to Sally), die große Teile der Geigenarbeit auf ARTUS übernahm, behalf.

Letztlich bildet jeder Song auf ARTUS eine engmaschige Einheit aus Musik und Wort, wobei dieser musikalische Bilderteppich aus vielerlei Klangfarben zu einem makellosen Gesamtbild verwoben ist. Dabei darf natürlich ein traditionelles Epos nicht fehlen, wie beispielsweise die wiederholte Rückkehr zum Lied der Nibelungen und dem Drachentöter Siegfried auf vorherigen Alben. Ihrem Helden, dem Britenheroen ARTUS, widmen Schandmaul drei Songs ihres neuen Werks: „Die Tafelrunde“, „Der Gral“ und „Die Insel – Ynys Yr Afallon“. Es braucht keineswegs Merlins prophetischer Gabe, um vorherzusehen, dass mit diesem epischen Meisterwerk ein neuer Fan-Favorit für die kommenden Live-Auftritte an die Pforten von „Camelot“ und anderen Konzerthallen klopft. „Die Artus-Sage, ist eine DER großen europäischen Geschichten!“, erläutert Thomas Lindner die Themenwahl. „Die zahlreichen Legenden, die sich um den großen König der Briten, die Tafelrunde, den Gral und die geheimnisvolle Insel Avalon sowie die Figuren Merlin und Morgana, Lancelot und Parzival ranken, sind ebenso allgegenwärtig, wie geheimnisumwoben. Eine Vertonung war nahezu ein ‚Muss‘ für uns! Aber nicht ausschließlich. Wie immer bleiben wir unserem Ruf als Geschichten- und Märchenerzähler treu. Auf unserem neuen Album finden sich ebenso Geschichten aus dem ‚hier und jetzt‘, gehüllt in Gewänder vergangener Zeiten, große Erzählungen altehrwürdiger Künstler oder einfach unserer Phantasie entsprungen.“

Auch grafisch greifen Schandmaul diesmal auf eigene Stärken zurück. So entstammt das Cover von ARTUS den zeichnerischen Künsten von Sänger Thomas Lindner persönlich.

Den ersten Song aus dem Album „Froschkönig“ kann man hier sehen:

Den zweiten Song Die Insel – Ynys Yr Afallon“ sieht man unter diesem link:

SCHANDMAUL – ARTUS live:

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Sommerfestivals

08.06.2019 Wave-Gotik-Treffen – Leipzig
22.06.2019 Burg Kranichfeld
28.06.2019 Wolters Hof Open Air – Braunschweig
11.07.2019 Area 53 – Leoben /Österreich
12.07.2019 Burg Wertheim
20.07.2019 Summertime Open Air – Pratteln/ Schweiz
26.07.2019 Bassum Open Air – Bassumer Freudenburg
27.07.2019 Sommersprossen Open-Air – Pforzheim
02.08.2019 Freilichtbühne Thale
09.08.2019 Ebenwald Festival – Luhmühlen
10.08.2019 Sommer am Kiez – Augsburg
23.08.2019 Baltic Open Air – Schleswig

ARTUS Tournee
präsentiert von EMP, Sonic Seducer, Kulturnews, Piranha und Radio Bob

24.10. Hannover – Capitol
25.10. Schaffhausen – Kammgarn
26.10. Solothurn – Kofmehl
31.10. Magdeburg – Altes Theater
02.11. Berlin – Huxley´s Neue Welt
03.11. München – Circus Krone Bau
07.11. Ulm – Roxy
08.11. Wien – Arena
09.11. Stuttgart – Wagenhallen
14.11. Saarbrücken – Garage
15.11. Bremen – Kulturzentrum Schlachthof
16.11. Oberhausen – Turbinenhalle
20.11. Bielefeld – Lokschuppen
21.11. Wiesbaden – Kulturzentrum Schlachthof
22.11. Dresden – Alter Schlachthof
27.11. Hamburg – Grosse Freiheit 36
28.11. Kassel – 130 bpm
29.11. Nürnberg – Löwensaal

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